Laufen in Kenia: Run2gether Laufcamp

Laufland Kenia: eines meiner großen Ziele 2015. In den vergangenen 10 Tagen genoss ich eine Reise mit tollen Begegnungen, wunderschönen Läufen und unvergesslichen Eindrücken.

Erste Station war das Run2gether Laufcamp in Kiambogo. Das Run2gether Team kenne ich bereits seit einigen Jahren und mit Vereinsgründer Thomas Krejci verbindet mich eine schöne Freundschaft. Somit war ein Besuch im kenianischen Camp, wo sich die Athleten das ganze Jahr über auf ihre Wettkampfeinsätze in Europa vorbereiten ein absolutes Muss. Und da Bilder mehr als 1.000 Worte sagen, lade ich dich ein auf einen Besuch des Run2gether – MT. Longonot Sports & Recreational Centers.

Run2gether Laufcamp

Angekommen: nach fast 20 Stunden Anreise dürfen wir uns über den traumhaften Ausblick von unserer Terrasse auf das Umland und den Mt. Longonot freuen.

Run2gether Laufcamp

Ja, wir sind im Laufcamp… und wer viel läuft, braucht auch ausreichend Laufschuhe 🙂

Nursery School Kiambogo

Gleich neben dem Laufcamp befindet sich die Run2gether Nursery School… wir schauen in der Mittagspause vorbei und werden mit herzlichen “How are you” empfangen

Kiambogo

Wasserleitung mit Eseln… Mit Ausnahme des Laufcamps verfügen die Menschen in Kiambogo keine Wasserleitung. Das durchsichtige “Gold” wird täglich beim örtlichen Brunnen abgeholt und zu Vieh, Land und Haus gebracht.

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Die erste Lauferkundungstour auf rd. 2.300m Seehöhe… phu, aber wunderschön! 🙂

Kiambogo Laufbahn

Meine erste Laufrunde mit Thomas endet an die neu eröffnete 400m Aschenbahn – 1km unterhalb des Laufcamps. Und die laufende Zukunft wartet bereits am Bahnrand!

Ein Tag im Run2gether Laufcamp beginnt mit einem Morning Run 🙂 Noch ehe die Sonne am Himmel lacht, sind wir unterwegs.

 

Und nach fast 17 Kilometern darf ich mich über einen traumhaften Ausblick über die afrikanische Weite freuen

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Der Run in Daten & Fakten

Nursery School Kiambogo

Buntstifte, Malhefte, Spiele und Luftballon… für die 30 Kinder der Run2gether Nursery School ein absolutes Highlight! Ein Dankeschön an die lieben Club 261 Kolleginnen, die diese Geschenke zur Verfügung gestellt haben! Die Freude war riesengroß – wie zu sehen ist 🙂

Mt. Longonot

Wo immer wir uns bewegten – er war immer gegenwärtig: der erloschene Vulkan Mt. Longonot. Und so nahmen wir seine Einladung an ihn zu “besuchen”. Vom Eingang des Nationalparks führt ein gut 3 Kilometer langer Weg hinauf zum Kraterrand. 7 Kilometer geht es dann rund um den Krater, wo auch der 2.800m Höhe Gipfel wartet.

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Ständiger Begleiter – der feine Vulkanstaub… Apropos Begleiter: wie bei allen Angeboten von Run2gether ist ein Athlet des Vereins dabei und begleitet uns sowie alle anderen Gäste!

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Im Kraterbecken hat sich eine einzigartige Flora und Fauna entwickelt. Einen Abstieg ließen wir aus… immerhin wimmelt es dort vor Schlangen… Ich genieße liebe den traumhaften Ausblick auf dieses einzigartige Paradies

Mt. Longonot

Auf unserem Weg durch den Nationalpark dürfen wir uns über zahlreiche tierische Begegnungen freuen….

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Ganz nah: Zebras, wie wir sie sonst nur aus dem Zoo kennen!

 

Run2gether Laufbahn

Sonntag = Tag des vereinsinternen 10K Run2gether Rennens

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Auf der neuen 400m Bahn stellen die Run2gether Athleten ihre aktuelle Form unter Beweis

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Und jeder möchte sich von seiner schnellsten Seite zeigen.

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Auch an Fans mangelt es nicht…

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Wer fleißig trainiert, hat auch Hunger. Besonders beliebt: Chapati. Es kommt jeden Donnerstag und Sonntag auf den Run2gether Tisch.

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Das tägliche Essen wird in der eigenen Laufcamp Küche von 3 Köchen zubereitet. Wenn es aber um Chapati geht, müssen auch Athleten ans Werk… so auch das österr. Marathonass Christian Pflügl. Und er stellt sich beim Ausrollen des kenianischen Fladenbrots gar nicht so ungeschickt an.

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Täglich frisch zubereitet wird DIE kenianische Läuferspeise: Ugali. Da zwischen 30 und 50 “Mäuler” zu stopfen sind, braucht es schon einen riesigen Topf und einen ordentlichen Kochlöffel. Ach ja, und jede Menge Kraft in den Armen!

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Österreichisch-kenianische Freundschaften: Christian Pflügl möchte beim VCM 2015 das Limit für Rio laufen. Sein Lauffreund Robert wird für ihn die Tempoarbeit übernehmen…

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Gemeinsam laufen macht einfach mehr Spaß! Das ist die Philosophie von Run2gether. Denn durchs Laufen lernen sich zwei Kulturen besser kennen und können sich gegenseitig bereichern. Nicht nur eine Ideologie – es ist wirklich so! Einfach ausprobieren!

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Ein ganz besonderes Erlebnis und eine besondere Ehre: Geoffrey Ndungu‘s Mutter lädt uns zu sich zum Mittagessen ein. Traditionell gibt es für die Gäste Gemüseeintopf, Reis und Chapati.

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Und wie es schmeckt! Christian Pflügl, unser Fahrer, Geoffrey und Thomas

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Anschließend zeigt uns Geoffrey Ndungu, der u.a. 2 Mal den Dublin Marathon gewonnen hat, wie er sein Siegergeld angelegt hat: er baute sich für seine Familie ein Haus, kaufte sich Tiere zur Eigenversorgung…

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… und eine neue Wohnungsanlage. So haben heute 16 Familien ein warmes zu Hause und Fließwasser! Ein wahrer Luxus! Das Run2gether Ziel geht nach und nach auf: Besseres Leben durch Laufen in diese Region zu bringen!

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Die Zeit vergeht wieder einmal viel zu schnell… bei einem ausgedehnten Spaziergang über die Lehmstraßen Kiambogos lasse ich die gewonnenen Eindrücke nochmals auf mich wirken.

Mt. Longonot

Nach sechs Tagen heißt es vom Run2gether Camp in Kiambogo Abschied nehmen. Doch eines ist gewiss: ich komme bald wieder!

Fotocredit: Horst von Bohlen 

5 Gedanken zu „Laufen in Kenia: Run2gether Laufcamp“

  1. Pingback: Run2gether: Thomas Krejci erzählt… › Running Zuschi

  2. Du hattest sicher eine ganz wunderbare Zeit dort. Das sind unglaubliche Eindrücke und ich finde deinen Beitrag unglaublich fasziniert. Diese Natur, die Menschen, einfach alles ganz großartig.

  3. Pingback: Erlebnisberichte und Hintergrundinfos - run2gether

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